концерт баварского Боба Марлея
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Johann Michael Söllner (* 24. Dezember 1955 in Bad Reichenhall) ist ein bayerischer Liedermacher. Musikalisch bekannt ist er durch seine bissigen Lieder, die er allein mit der Gitarre und Mundharmonika vorträgt. Daneben spielt er auch „bayrischen Reggae“ mit seinen Bands. Söllner schreibt gesellschafts- und systemkritische Texte in bairischem Dialekt und tritt für die Legalisierung von Marihuana ein. Der Sänger sah sich in Bayern wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln bereits mehreren Ermittlungsverfahren ausgesetzt, die jedoch zu keiner Verurteilung führten.
Musikalisch bedient sich Söllner zumeist traditioneller Stilformen. Es gelingt ihm jedoch, diese mit scharfsinnigen Texten mal zur Plauderstunde, mal zur bitteren Anklage werden zu lassen. Das Dasein des kleinen Mannes, auch in Bezug auf seine eigene Person, ist Söllners bevorzugtes Thema. In diesem Zusammenhang problematisiert er häufig Themen wie Arbeitslosigkeit und den Missbrauch von Amtsgewalt, aber auch Aspekte des Familienlebens, so dass seine Konzerte teilweise kundgebungsähnlichen Charakter annehmen. Seine CDs sind oft aus Zusammenstellungen von Live-Mitschnitten entstanden.
Söllner spielte unter anderem auf dem Chiemsee Reggae Summer in Übersee (2001, 2003, 2007). TV-Mitschnitte wurden gemacht und kamen im dritten TV-Programm (Bayerischer Rundfunk) im mitternächtlichen Musikfenster für regionale Künstler zur Ausstrahlung. Der Bayerische Rundfunk bewarb die Veranstaltung unter anderem mit den Worten „Hans Söllner, das bayrische Urgestein des deutschen Reggae“, womit er sich auf Bühnen-Naturell und Image des Künstlers bezog. Söllner selbst ergänzt diese Charakterisierungen zeitweilig durch ein Outfit im Jamaika-Stil.
Das erste Mal kam Söllner etwa Anfang der 1980er Jahre mit der Polizei in Konflikt, als er sich mit einigen weiteren Personen solidarisierte und ein Wohnhaus in München illegal besetzte. Nach einigen Stunden wurde die Polizei aufmerksam und stürmte das Gebäude. Weil sich Söllner dagegen zur Wehr setzte, musste er einige Tage in Polizeigewahrsam verbringen. Im Dezember 1988 verurteilte das Amtsgericht München Söllner zu einer Geldstrafe von 15.000 DM, weil er bei Auftritten auf der Bühne unter anderem gesagt hatte: Der Gauweiler sieht so aus, als ob wir die Reichskristallnacht noch vor uns hätten. Auch hatte Söllner den bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß noch zu dessen Lebzeiten als dreckigen Faschisten beschimpft. Weitere beleidigende Zitate von seinen Live-Platten stellen die Aussagen dar: Der Geißler is vom Wixen bled word'n. sowie das Dementi: Der Geißler is' scho so auf d'Welt kemma. Seit 1996 wurde gegen Söllner mehrfach Anklage erhoben, unter anderem wegen Marihuana-Anbau und Beamtenbeleidigung. Er wurde deswegen zu hohen Geldstrafen verurteilt; 2001 zur Zahlung von 90.000 DM, wobei es sich um die höchste bisher in Deutschland wegen Beleidigung verhängte Geldstrafe handelte. Die Gesamtsumme seiner Geldstrafen beläuft sich mittlerweile auf über 150.000 Euro. 2000 klagte Hans Söllner auf sein Recht, als Rastafari Marihuana zur grundgesetzlich geschützten Religionsausübung rauchen zu dürfen. Das Bundesverwaltungsgericht wies diese Klage allerdings ab. Söllner kommentierte dieses Urteil mit den Worten, er werde seinen Weg dennoch bis zum Ende gehen, auch wenn er durch Gerichtssäle und Ausnüchterungszellen führe. Hohe Anwaltskosten und drohende Geldstrafen gehören zum Image von Söllner und tragen mit zu seiner Popularität bei. Die eher geringe Präsenz in Hörfunk und Fernsehen tut der großen Zahl seiner Fans keinen Abbruch.
Название
концерт баварского Боба Марлея
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Страна
Германия
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Düsseldorf
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19 мар 2009 в 20:00
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